Auktionsbedingungen

Die Auktion erfolgt gegen Barzahlung in Schweizer Franken mit einem Aufgeld von 17,5% auf den Zuschlagspreis. Für erfolgreiche telefonische Bieter erhöht sich das Aufgeld um 1%, für erfolgreiche Internet Livebieter um 2%, bzw. 1%. Erfolgt die Auslieferung von Silber- und Bronzemünzen, Medaillen, Orden und Ehrenzeichen und Banknoten in der Schweiz, werden auf Zuschlagspreis und Aufgeld zusätzlich 8% Mehrwertsteuer erhoben. Goldmünzen sind in der Schweiz grundsätzlich von der Mehrwertsteuer befreit. Im Ausland erhobene Gebühren oder Steuern irgendwelcher Art sind vom Käufer zu bezahlen.

Die Zahlung ist nach erfolgtem Zuschlag fällig. Für verspätete Zahlung wird ein Verzugszins von 1% pro Monat in Rechnung gestellt. Das Eigentumsrecht wird erst mit der vollständigen Bezahlung vom Käufer erworben. Der Käufer ist für die durch ihn getätigte Erwerbung persönlich haftbar. Er kann nicht geltend machen, für Dritte gehandelt zu haben.

Der Veranstalter versichert, die Bestimmungen des Kulturgütertransfergesetzes vollumfänglich beachtet zu haben.

Bei Mißverständnissen während der Auktion entscheidet der Auktionsleiter, ob das Los nochmals aufgerufen wird. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme.

Die Beschreibung der Stücke und deren Erhaltungsgrade erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Die Echtheit der Stücke wird vollumfänglich gewährleistet. Beanstandungen oder Rückgabe von Mehrfachlots können nicht akzeptiert werden. Bei Münzen in sogenannten „Slabs“ (PCGS, NGC, etc.) erlischt jegliche Haftung wenn sie geöffnet werden. Berechtigte Reklamationen werden bis sechs Wochen nach Erhalt der Stücke berücksichtigt. Der Versand der ersteigerten Stücke erfolgt nach vollständiger Bezahlung der Rechnung auf Kosten und Gefahr des Käufers.

Durch Abgabe eines mündlichen oder schriftlichen Gebotes werden die vorliegenden Auktionsbedingungen anerkannt. Schriftliche Gebote werden von der Hess-Divo AG, Zürich, ohne Berechnung einer zusätzlichen Kommission interessewahrend ausgeführt.

Schriftliche Gebote, die 80 % des Schätzpreises unterschreiten, können nicht berücksichtigt werden.

Soweit in den vorliegenden Auktionsbedingungen keine Sonderregelungen getroffen worden sind, gelten die Bestimmungen der Verordnung des Obergerichts (des Kantons Zürich) über das Verfahren bei freiwilligen öffentlichen Versteigerungen vom 19. Dezember 1979.

Nur der deutsche Text der Auktionsbedingungen ist rechtsgültig. Gerichtsstand für alle Verfahren ist Zürich 1.